FDP unterstützt Forstsetzung der mobilen Jugendarbeit in Balingen
20.12.10 Neuer Streetworker wird für mindestens 3 Jahre gesucht
Der Gemeinderat der Stadt Balingen hat in seiner Sitzung vom 14. Dezember 2010 über die Fortsetzung der mobilen Jugendarbeit entschieden. Der seit 01.08.2009 befristet mit 75 % beschäftigte bisherige Streetworker war zum 01.07.2010 ausgeschieden, da er von einer anderen Kommune eine unbefristete 100 % - Stelle erhalten hatte. Tätig in Balingen war er aufgrund eines Vertrages der Stadt mit der Mariaberger Ausbildung & Service gGmbH. Ein Nachfolger konnte von der Mariaberger Ausbildung & Service gGmbH nicht gefunden werden. Als Haupthindernis wurde die Befristung auf 1 Jahr gesehen. Die Mariaberger Ausbildungs & Service gGmbH ist bereit, die Stelle eines Streetworkers in Balingen unbefristet auszuschreiben, wenn die Stadt den Vertrag mit ihr auf eine Mindestvertragsdauer von 3 Jahren (d.h. bis mindestens 31.12.2013) verlängert.
Dieser Verlängerung stimmte der Gemeinderat mit großer Mehrheit zu. Die FDP-Gemeinderatsfraktion unterstützte diese Maßnahem geschlossen. FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Dietmar Foth führte aus:
"Vielleicht war es ein Fehler, dass wir die Stelle im Sommer 2009 nur befristet ausgeschrieben haben. Aber 2 Gründe haben uns zur Befristung bewogen: Zum einen die damals sehr schwierige finanzieller Lage der Stadt, zum anderen die fehlende Erfahrung, wie es um den Nutzen aussieht. Nach den positiven Erfahrungen mit der bisherigen Tätigkeit des Streetworkers unterstützt die FDP-Fraktion eine Vertragsverlängerung für mindestens 3 Jahre. Die mobile Jugendarbeit kann ein wichtiger Baustein für die Verbesserung der Situation werden. Repressalien führen, jedenfalls alleine, nicht zum Erfolg. Wir, die FDP-Fraktion, unterstützen auch die Beschäftigung über die Mariaberger Ausbildungs & Service gGmbH. So kann deren know how gewinnbringend eingebracht werden und von dort kann Unterstützung und Supervision erfolgen."
Die Kosten betragen 57.000 € im Jahr. Die Stadt erhält jedoch einen Zuschuss von 8.200 €/Jahr vom Land und eine Spende von 15.000 €/Jahr von der Reinhold-Beitlich-Stiftung.

