„Eyach-Arkaden“ – Nutzungkonzeption Strasser-Areal Balingen beschlossen
05.07.10 Der Gemeinderat der Stadt Balingen hat in seiner Sitzung vom 29.06.2010 der neuen Planungs- und Nutzungskonzeption für das Strassergelände zugestimmt. Die ACTIV-GROUP mit Sitz in Schemmerhofen, Landkreis Biberach, und die Wohnbaugenossenschaft Balingen wollen als gemeinsame Investoren und potentielle Käufer die „Eyach-Arkaden“ erstellen. Dem Bauvorhaben liegt der von der Architekten Werkgruppe Lahr entwickelte Entwurf zugrunde, der schon im April 2007 zur Diskussion stand. Das ursprüngliche Konzept eines 3-geschossigen –Handels- und Dienstleistungszentrums mit Branchenschwerpunkt großflächiger Einzelhandel wurde weiterentwickelt. Aufgeteilt auf verschiedene Geschäfte sind im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss Einzelhandelsflächen mit bis zu insgesamt 6.200 m² Verkaufsfläche geplant. Entlang der Stingstraße sollen im 2. Obergeschoss Dienstleistungseinrichtungen angesiedelt werden. Neu ist die zusätzliche Integration von hochwertigem Innenstadt-Wohnen ab den 2. Obergeschoss des Gebäudes. Der wohnwirtschaftliche Teil des gemeinsamen Projekts der Investorengemeinschaft liegt in den Händen der Wohnbaugenosenschaft Balingen. Geplant ist ein öffentlicher Fuß- und Radweg entlang der Eyach und auch ein integriertes Restaurant mit Terrasse zur Eyach hin. Die FDP-Fraktion hat dem Konzept zugestimmt. FDP-Fraktionssprecher Dr. Dietmar Foth hat in der Diskussion ausgeführt: „Seit Ende 1993 ist das Strassergelände im Eigentum der Stadt. Mit seinen zerfallenden alten Gebäuden ist es alles andere als ein Zier für die Innenstadt - gelegen an der Verbindungsachse zwischen Innenstadt und Stadthalle. Es ist überfällig, dass hier etwas geschieht. Wir, die FDP-Fraktion, sind dafür, die sich jetzt bietende Chance zu ergreifen. Mit der Activ-Group haben wir einen Investor mit Renommee und blendenden Kontakten. Was wir für die Aufwertung Balingens als Einkaufsstadt brauchen, sind attraktive hochwertige, sich gegenseitig ergänzende Fachgeschäfte. Da ist Balingen noch steigerungsfähig. Und wir begrüßen die Ergänzung des Konzepts mit Wohnungen. Mit der Wohnbaugenossenschaft Balingen möchte sich hier ein bekannter und bewährter Partner engagieren. Dass die Umsetzung des Projekts „Eyach-Arkaden“ gelingt, ist das Risiko der Investoren. Wir sind gespannt, ob die Vermarktung im Bereich Geschäfte und Dienstleister gelingt. Wir sehen allerdings auch Risiken für die Stadtentwicklung. Angesichts zurückgehender Bevölkerungszahlen im Zollernalbkreis und der finanziellen Belastungen der Bürgerinnen und Bürger stellt sich die Frage, ob das City-Center, das neue Zentrum an der Schwarzenburgstraße und die Eyach-Arkaden nebeneinander bestehen können. Und wird die neue Terrasse des Stadthallenrestaurants noch genügend Zuspruch erfahren, wenn es zusätzlich ein neues Restaurant mit Terrasse an der Eyach mit Blick auf Kleinvenedig gibt? Unerfreulich wäre, wenn ein möglicher Erfolg der Eyach-Arkaden zu Leerständen andernorts in der Innenstadt führen würde. Hoffen wir, dass Konkurrenz das Geschäft gegenseitig belebt!“ Den Bericht im Zollernalbkurier vom 30.6.2010 finden Sie hier, den Bericht im Schwarzwälder Boten vom hier.
Der Gemeinderat der Stadt Balingen hat in seiner Sitzung vom 29.06.2010 der neuen Planungs- und Nutzungskonzeption für das Strassergelände zugestimmt.
Die ACTIV-GROUP mit Sitz in Schemmerhofen, Landkreis Biberach, und die Wohnbaugenossenschaft Balingen wollen als gemeinsame Investoren und potentielle Käufer die „Eyach-Arkaden“ erstellen. Dem Bauvorhaben liegt der von der Architekten Werkgruppe Lahr entwickelte Entwurf zugrunde, der schon im April 2007 zur Diskussion stand.
Das ursprüngliche Konzept eines 3-geschossigen –Handels- und Dienstleistungszentrums mit Branchenschwerpunkt großflächiger Einzelhandel wurde weiterentwickelt. Aufgeteilt auf verschiedene Geschäfte sind im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss Einzelhandelsflächen mit bis zu insgesamt 6.200 m² Verkaufsfläche geplant. Entlang der Stingstraße sollen im 2. Obergeschoss Dienstleistungseinrichtungen angesiedelt werden. Neu ist die zusätzliche Integration von hochwertigem Innenstadt-Wohnen ab den 2. Obergeschoss des Gebäudes. Der wohnwirtschaftliche Teil des gemeinsamen Projekts der Investorengemeinschaft liegt in den Händen der Wohnbaugenosenschaft Balingen. Geplant ist ein öffentlicher Fuß- und Radweg entlang der Eyach und auch ein integriertes Restaurant mit Terrasse zur Eyach hin.
Die FDP-Fraktion hat dem Konzept zugestimmt.
FDP-Fraktionssprecher Dr. Dietmar Foth hat in der Diskussion ausgeführt:
„Seit Ende 1993 ist das Strassergelände im Eigentum der Stadt. Mit seinen zerfallenden alten Gebäuden ist es alles andere als ein Zier für die Innenstadt - gelegen an der Verbindungsachse zwischen Innenstadt und Stadthalle. Es ist überfällig, dass hier etwas geschieht.
Wir, die FDP-Fraktion, sind dafür, die sich jetzt bietende Chance zu ergreifen. Mit der Activ-Group haben wir einen Investor mit Renommee und blendenden Kontakten. Was wir für die Aufwertung Balingens als Einkaufsstadt brauchen, sind attraktive hochwertige, sich gegenseitig ergänzende Fachgeschäfte. Da ist Balingen noch steigerungsfähig. Und wir begrüßen die Ergänzung des Konzepts mit Wohnungen. Mit der Wohnbaugenossenschaft Balingen möchte sich hier ein bekannter und bewährter Partner engagieren.
Dass die Umsetzung des Projekts „Eyach-Arkaden“ gelingt, ist das Risiko der Investoren. Wir sind gespannt, ob die Vermarktung im Bereich Geschäfte und Dienstleister gelingt. Wir sehen allerdings auch Risiken für die Stadtentwicklung. Angesichts zurückgehender Bevölkerungszahlen im Zollernalbkreis und der finanziellen Belastungen der Bürgerinnen und Bürger stellt sich die Frage, ob das City-Center, das neue Zentrum an der Schwarzenburgstraße und die Eyach-Arkaden nebeneinander bestehen können. Und wird die neue Terrasse des Stadthallenrestaurants noch genügend Zuspruch erfahren, wenn es zusätzlich ein neues Restaurant mit Terrasse an der Eyach mit Blick auf Kleinvenedig gibt? Unerfreulich wäre, wenn ein möglicher Erfolg der Eyach-Arkaden zu Leerständen andernorts in der Innenstadt führen würde. Hoffen wir, dass Konkurrenz das Geschäft gegenseitig belebt!“
Den Bericht im Zollernalbkurier vom 30.6.2010 finden Sie hier, den Bericht im Schwarzwälder Boten vom hier.
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